Exegetische Notizen zum Sabbatwort. Ex 20,8-11 bzw. Dtn 5,12-15

  • Anton Fersterer

Abstract

Eine Untersuchung des "Sabbat-Gebotes" in beiden Dekalogfassungen, speziell in ihrer Beziehung zum Prolog des Dekalogs, unter besonderer Berücksichtigung der sprachlichen Aspekte (Verbformen, Nominalsätze) des Textes. In beiden Dekalogfassungen erweist sich das Sabbatwort als eine befreiende, freimachende und lebensermöglichende Größe: JHWH führt zum vollen Leben. Wie der ganze Dekalog ist auch das Sabbatwort nicht ein moralisierendes Erziehungsmittel für Kinder, sondern eine den ganzen Menschen fordernde Größe, das gerade in der heutigen Zeit wichtiger denn je erscheint.
Veröffentlicht
2016-09-14
Rubrik
Artikel